Warum kompliziert, wenn's einfach geht!

Jede Epoche der Musikgeschichte und jede Gegend hat seine eigenen Instrumente, seine eigene Musik und seine eigene und spezifische Spieltechnik.
Instrument und Musik stehen in enger Wechselbeziehung. Auf einem Tasteninstrument des 15. Jahrhunderts spielt man anders, als auf einer modernen
Orgel des 21. Jahrhunderts, auf einem alten Clavichord und Hammerflügel anders, als auf einem modernen Konzertflügel.

Die vielen Tasten eines Tasteninstrumentes müssen mit nur 10 Fingern bedient werden und die gute Verteilung der 10 Finger auf den Tasten spielt verständlicherweise eine entscheidende Rolle.

Die Alten Musik ist in der Regel aus der Praxis, aus der Improvisation heraus entstanden und man kann von einer Natürlichkeit der Fingerverteilung ausgehen.

Diese Natürlichkeit der Fingerverteilung geht mit der Natürlichkeit der Struktur, der Artikulation und der Phrasierung der Musik einher.

 

Die Natürlichkeit der Fingerverteilung (ganz bewusst wird hier nicht der Begriff „Alter Fingersatz verwendet) ist mit dem modernen Fingerverteilung der virtuosen Klaviermusik seit Mitte des
18. Jahrhunderts mehr und mehr in Vergessenheit geraten und moderne Notenausgaben mit Fingersatzangaben ergeben ein falsches Bild, führen in eine falsche Richtung und erschweren
das Spiel oftmals erheblich. Warum kompliziert, wenn's einfach geht!

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!
www.ORGANpromotion.org - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!