„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen!“
Mit Johann Sebastian Bach durchs Kirchenjahr
und die große Orgelverhüllung in Horb. 
Ein Beitrag zum Lutherjahr 2017

Wollten Sie immer schon mal die wahren Geheimnisse um Johann Sebastian Bach erfahren? Warum Bach mobil nicht erreichbar war, nur wenig Facebook-Freunde und 20 Kinder mit zwei Frauen hatte, den Wein, das Bier und den Tabak mochte, als Kind schon mal die Schule schwänzte, vier Wochen lang im Gefängnis saß, warum das Es-Dur-Praeludium genau aus 205 Takten besteht, und, warum das große Länderspiel Deutschland-Frankreich 1717 nicht stattgefunden hat.

Fünf Abende J. S. Bach. An jedem Abend hören Sie Orgelmusik von J.S. Bach und der Bachfamilie und erfahren Sie Wissenswertes aus Johann Sebastian Bachs Leben, seinem Werk und seiner Zeit. Jeder Abend bringt einen Besuch bei der Familie Bach zu Hause, Hausmusik der Kinder und aus dem Notenbüchlein für Anna-Magdalena Bach auf dem Clavichord, dem Cembalo und der Orgel. Der Bezug zur Reformation wird gezogen und es werden Lutherchoräle in der Manier des 18. Jahrhunderts gesungen. Ohne Luther kein Bach!

1. Abend in der Adventszeit: Bachs Kindheit und Jugend
Freitag, 2. Dezember 2016, 19 Uhr

2. Abend in der Weihnachtszeit: erste Jobs und die
erste Liebe
Freitag, 6. Januar 2017, 18 Uhr

3. Abend in der Passionszeit: vom Hoforganist zum Cammer-Musicus und fürstlichen Capell-Meister
Freitag, 7. April 2017, 19 Uhr Capell-Meister

4. Abend in der Osterzeit: in Amt und Würden und Music-Director in Leipzig
Freitag, 5. Mai 2017, 19 Uhr

5. Abend in der Pfingstzeit: Der größte Harmoniker aller Zeiten!
Freitag, 23. Juni 2017, 19 Uhr

Die Leitung der Abende hat der Kirchenmusiker und Kulturmanager Michael Grüber.

Zusammen mit den 5 Bachkonzerten läuft eine große "Orgelverhüllung".  Vom 2.12.2016 bis zum 23.6. 2017 wird die große Pfeifenorgel der evang. Stadtkirche Horb komplett einstrickt und zum Reformationstag am 31.10.2017 gibt es die große "Orgelenthüllung". Ein 95 km Faden. Mit eingestrickt die 95 Thesen von M. Luther.

 


Südwest-Presse 26.11.2016