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Warum kompliziert, wenn´s einfach geht!

Von der Natürlichkeit der Fingerverteilung in der Tastenmusik von J.S. Bach

Zusammen mit dem Klavierbau hat sich seit ca. 1800 eine Vereinheitlichung der Klavierspieltechnik durchgesetzt. 12312345 ist zur Norm geworden. In den Jahrhunderten davor war das nicht so! Jeder Landstrich und jede Epoche hatte seine eigene Spieltechnik. Nun liegt es auf, besser gesagt in der Hand, dass die Fingerverteilung auch Auswirkungen auf die Artikulation hat, anders herum gesagt: die Artikulation einen bestimmten und ihren eigenen Fingersatz bevorzugt.

Ganz wie in der Sprache: versuche ich zum Beispiel Italienisch mit der deutschen Grammatik zu sprechen, ist das nicht ganz einfach und es gibt Probleme; Englisch mit einer französischen Grammatik und die Verständlichkeit wird schwierig. Vokabular und Grammatik müssen zueinander passen. So auch in der Musik!

Wenn der passende Fingersatz Artikulation und Verständlichkeit der Musik gut tun, und dann alles sogar spieltechnisch einfach wird, fängt es an richtig Spaß zu machen.

Die Alte Musik ist aus der Praxis, aus der Improvisation heraus entstanden und man kann von einer Natürlichkeit der Fingerverteilung ausgehen.

Diese Natürlichkeit der Fingerverteilung geht mit der Natürlichkeit der Struktur und Artikulation der Musik einher.

Die Natürlichkeit der Fingerverteilung (ganz bewusst wird hier nicht der Begriff „Alter Fingersatz verwendet) ist mit der modernen Fingerverteilung der virtuosen Klaviermusik seit Mitte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr in Vergessenheit geraten und moderne Notenausgaben mit Fingersatzangaben ergeben ein falsches Bild, führen in eine falsche Richtung und erschweren das Spiel erheblich.

Warum kompliziert, wenn´s einfach geht!

In den folgenden Interviews sollen Spezialisten auf diesem Gebiet zum Wort kommen.

Interview mit Ingo Bredenbach Teil 1
Interview mit Ingo Bredenbach Teil 2
Interview mit Ingo Bredenbach Teil 3
Interview mit Daniel Roth